Ehemalige Benediktinerklosterkirche
Über dieses Denkmal
Zwischen 1317-20 wurde das Kloster nach den Regeln des heiligen Benedikt gegründet. Im Jahr 1325 erfolgte die Weihe der Kirche. Der aus Granitquadern errichtete Kirchturm entstand 1357 und ist bis heute erhalten. 1424 wurde das Kloster zur Abtei erhoben. Im Jahr 1737 wurde der Grundstein für den spätbarocken Neubau gelegt, der den mittelalterlichen Vorgängerbau ersetzte. Nach einer Unterbrechung wurden die Bauarbeiten ab 1747 fortgesetzt. Die Innenausstattung wurde bis 1790 fertiggestellt. Die Gestaltung orientierte sich vermutlich an den Werken von C. D. Asam und J. M. Fischer, was derzeit jedoch nicht eindeutig belegt ist. Als Klosterbaumeister wirkte B. Schöttl aus Metten. Ab 1750 schufen Otto und Andreas Gebhard die Deckengemälde. Die Vorhalle wurde von Martin Speer gestaltet, während die Stuckarbeiten von Anton Landes aus Wessobrunn ausgeführt wurden. Teile der Ausstattung stammen noch aus der mittelalterlichen Vorgängerkirche.
Programm
Führung Klostergarten, Brunnen von 1612
Beginn
Führung durch Franz Löffl – Der Klostergarten (ca. 3,5 a von einer historischen Mauer umschlossen) ist für die Öffentlichkeit ansonsten nicht zugänglich. Der Brunnen (errichtet 1612) sowie ein historischer Nutzbau wurden erst kürzlich in die Denkmalliste aufgenommen.
Hinweise
Anmeldung nicht erforderlich.
Kirchenführung
Beginn
Kirchenführung durch Dr. Hermann Reidel, Kunsthistoriker.
Hinweise
Keine Anmeldung erforderlich.
