Deutsches Goldschmiedehaus Hanau
Über dieses Denkmal
Das heutige Deutsche Goldschmiedehaus Hanau wurde 1537/38 als Rathaus der Hanauer Altstadt errichtet und gehört zu den historisch bedeutenden Bauten der Stadt. Stilistisch ist der Bau der Spätgotik und der Frührenaissance zuzuordnen. Im 19. Jh. diente das Gebäude u. a. als Landgericht und wurde zeitweise auch schulisch genutzt, bevor der Hanauer Geschichtsverein es Anfang des 20. Jh. als Museum einrichtete. 1942 wurde hier das Deutsche Goldschmiedehaus gegründet. Beim Bombenangriff auf Hanau am 19. März 1945 wurde das Gebäude bis auf die Grundmauern zerstört. In den 1950er-Jahren erfolgte der rekonstruierende Wiederaufbau. Heute dient das Haus als Ausstellungszentrum für Schmuck und Gerät der Gegenwart und dokumentiert zugleich seine wechselvolle Nutzungsgeschichte.
Programm
Im Rahmen des Tags des offenen Denkmals am Sonntag, dem 13. September 2026, gibt der Kunsthistoriker Michael H. Sprenger M.A. Einblicke in die Geschichte des heutigen Deutschen Goldschmiedehauses Hanau. Mit Ansichtsmaterialien wie historischen Fotos und Bauplänen aus dem hauseigenen Archiv können Eindrücke des Baus vor seiner Zerstörung im Jahr 1945 und aus der Zeit des Wiederaufbaus gewonnen werden. Eine kostenlose Führung beginnt um 15:00 Uhr.
Hinweise
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

