Dokumentations- und Gedenkstätte Rostock
Über dieses Denkmal
Die ehemalige Haftanstalt entstand Ende der 1950er Jahre im Rahmen der Neuerrichtung des Komplexes der Stasi-Bezirksverwaltung. Von 1960-1989 inhaftierte die Staatssicherheit der DDR dort rund 4.900 Frauen und Männer aus überwiegend politischen Gründen. Die Inhaftierten mussten etwa vier bis sechs Monate Untersuchungshaft mit ständigen Verhören und unter Isolation über sich ergehen lassen, bis sie durch ein Gericht formal abgeurteilt und in eine Strafvollzugseinrichtung verlegt wurden.
Programm
Besichtigung, Dauer und Sonderausstellungen, Audio-Guide
Andreas Petersen: Die Moskauer
Beginn
Lesung und Gespräch mit Andreas Petersen Die DDR war geprägt von Paranoia und Denunziation. Der Historiker und Publizist Andreas Petersen erzählt in "Die Moskauer", wie es dazu kam und erkundet das Trauma der Gründergeneration um Pieck und Ulbricht. Begrenzte Plätze, wir bitten um Anmeldung: dug-rostock@lpb.mv-regierung.de
Hinweise
Begrenzte Plätze, wir bitten um Anmeldung: dug-rostock@lpb.mv-regierung.de
Andreas Petersen: Der Osten und das Unbewusste
Beginn
Andreas Petersen verfolgt in "Der Osten und das Unbewusste. Wie Freud im Kollektiv verschwand" die historischen Linien des Unbewussten in Ost und West. Er beschreibt, wie die Tiefenpsychologie in der Sowjetunion zunächst gefördert, dann in den Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts verworfen wurde. Während es in Westeuropa nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem »psychological turn« kam, blieb das Unbewusste in Osteuropa offiziell tabu. Dies galt bis 1989 – mit Folgen bis in die Gegenwart.
Hinweise
Begrenzte Plätze, wir bitten um Anmeldung: dug-rostock@lpb.mv-regierung.de

