Bezirksregierung Düsseldorf
Über dieses Denkmal
Als eines der imposantesten Bauwerke am Düsseldorfer Rheinufer ist das Regierungsgebäude der Bezirksregierung Düsseldorf seit über 100 Jahren ein zentraler Knotenpunkt für das politische, gesellschaftliche und infrastrukturelle Geflecht unserer Region. Konzipiert wurde es als Sitz der Bezirksregierung und zwischen 1907 und 1911 erbaut. Damit sollte die Verwaltung der damals rasant wachsenden Rheinprovinz koordiniert werden. Prachtvolle Treppenhäuser und lange Flure verbinden die verschiedenen Arbeitsbereiche, die gemeinsam den Regierungsbezirk gestalten.
Programm
Neben zahlreichen Informationen zur Arbeit der Bezirksregierung Düsseldorf und ihren Mitarbeitenden, erwarten die Besucherinnen und Besucher spannende Einblicke in die Geschichte, Architektur und Kunst der Behörde. Das Gebäude kann auf eigene Faust oder durch Teilnahme an einer Führung erkundet werden. In regelmäßigen Abständen werden sowohl eine kunsthistorische Führung als auch eine Führung zur ehemaligen NS-Täterbehörde angeboten. Auf die kleinen Besucherinnen und Besucher wartet ein Quiz mit Gewinnen. Im idyllischen Präsidentengarten sorgt der Düsseldorfer Stadtstrand für das leibliche Wohl. Die Gäste haben hier die Möglichkeit, in Liegestühlen den Ausblick auf das beeindruckende Gebäude zu genießen. Regierungspräsident Thomas Schürmann wird die Besucherinnen und Besucher an diesem Tag begrüßen.
Kunsthistorische Führung
Zeiten
In der kunsthistorischen Führung erfahren Sie, wie das Gebäude errichtet wurde, welche Rolle Künstler wie Adolf Münzer oder Max Clarenbach dabei gespielt haben und welche Geschichten die Reliefs erzählen. Die Führungen werden von ehemaligen und aktuellen Mitarbeitenden der Bezirksregierung gehalten. Dadurch verbinden sich kunsthistorische Hintergründe mit persönlichen Einblicken und gelebter Geschichte.
Hinweise
Treffpunkt für die Führungen ist der Lichthof/Haupteingang. Es werden mehrere Führungen angeboten.
Führung zur ehemaligen NS-Täterbehörde
Zeiten
Während des Rundgangs erfahren die Teilnehmenden mehr über die ehemalige Gestapoleitstelle im Gebäude und erhalten Einblicke in die Geschichte der Behörde als eine Institution, die an den Verbrechen der NS-Zeit beteiligt war. Mit Hilfe von Fotos und Dokumenten aus den Jahren 1933-1945 wird gezeigt, wie ideologische Überzeugungen und bürokratische Handlungen der damaligen Akteure – den sogenannten „Schreibtischtätern“ – in den Büros und Besprechungsräumen umgesetzt wurden.


