Sakralbauten
St.-Lucia-Kapelle
Über dieses Denkmal
Auch Eversberg blieb von der sogenannten „Roten Ruhr“ nicht verschont. Bis zum Ende der Epidemie am 6. Januar 1738 verloren 50 Bürgerinnen und Bürger der Bergstadt ihr Leben. In ihrer größten Not wandten sich Rat und Bürgerschaft mit einem Gelübde an die heilige Luzia und die Gottesmutter Maria und baten um ihre Fürsprache bei Gott. Nach dem Abklingen der Seuche ließ die Stadt Eversberg im Jahr 1739 als Dank für die überstandene Epidemie die Lucienkapelle errichten. Über ihrem Eingang erinnert eine lateinische Inschrift an dieses Gelübde: „Divis Luciae exsolvens urbs vota Mariae 1739“. Sie bedeutet: „Die Stadt erfüllt das der heiligen Luzia und der heiligen Maria gemachte Gelübde. 1739.“
Programm
Führungen nach Bedarf.
