Ehemalige Synagoge in Borgholz
Über dieses Denkmal
Die ehemalige Synagoge wurde 1838 errichtet. Während der nationalsozialistischen Herrschaft wurde bereits 1937 die Inneneinrichtung verwüstet und in der Reichspogromnacht 1938 ein weiteres Mal. Im Jahre 1939 wurde die Synagoge samt Grundstück verkauft und diente in den folgenden Jahren als Abstellraum und Garage mit einhergehenden gravierenden baulichen Veränderungen. 1995 wurde sie von der Orgelstadt Borgentreich erworben und in den anschließenden Jahren umfangreich saniert mit der Zielsetzung, sie in ihrem geschädigten Bauzustand als Mahnmal zu erhalten. Die Sanierung gab der Synagoge ein würdiges und wertschätzendes Aussehen wieder. Die Synagoge als Ort der Begegnung wird vom Freundeskreis e.V. Synagoge Borgholz seit 2025 durch eine intensivere Nutzung in der Wahrnehmung gestärkt und in ihrer Einzigartigkeit betont. Ausstellungen zur Geschichte des Ortes, der jüdischen Gemeinde, sowie Kunstausstellungen, Musikveranstaltungen u.a. tragen dazu bei.
Programm
Samstag, 17.00 Uhr, Ausstellungseröffnung: Prozession Borgholz - Klus Eddessen / 350 Jahre Klusgelübde „Rote Ruhr“: Geschichte des Gelübdes / Zeichnungen von einzelnen Akteuren / gestalterische Arbeiten von Jugendlichen Sonntag, 13.00 - 17.00 Uhr, Ausstellungsbesuch möglich sowie Denkmalführungen zur Geschichte der Synagoge und des Judentums in Borgholz zum Thema „Die Verbindung zur Welt: Das jüdische Kaufhaus Löwenstein“; Kaffee und Kuchen

