Wohnbau & Siedlungen
Denkmalkategorie

Haus zum Maulbeerbaum

Über dieses Denkmal

Als einer der ältesten Profanbauten Landaus wurde das Haus erstmals 1287 urkundlich erwähnt. Die spätere städtische Herberge (seit 1488) war 1522 Tagungsort der süddeutschen Ritter. Nach dem Stadtbrand 1689 wurde das Haus wiederaufgebaut und später als Caféhaus, Rösterei und jüdisches Kolonialwarengeschäft genutzt. Nach der Vertreibung der jüdischen Besitzer 1938 wurde es bis in die 1980er Jahre als Wohn- und Geschäftshaus genutzt. Erhalten sind das aufwendige Tragwerk, die Wendeltreppe mit offener Spindel (Schnecke) und Wandmalereien von ca. 1725/30 im Obergeschoss. Seit 2020 wird das Haus durch eine Genossenschaft saniert. Die konstruktive Grundsicherung ist abgeschlossen.

Programm

Führungen Ausstellung: Gemälde von Alfons Norbert Migl (1901-1984): Landschaften der Region