Dom Trier
Über dieses Denkmal
Der Trierer Dom St. Peter ist nicht nur die älteste Kirche Deutschlands, sondern auch das älteste Bauwerk Deutschlands, das in seiner 1.700-jährigen Geschichte ununterbrochen seinem ursprünglichen Zweck als Bischofskirche diente und bis heute dient. Von seinem ältesten Baukern, dem „Quadratbau“ aus dem 4. Jahrhundert, bis hin zur Gegenwart des 21. Jahrhunderts können alle Phasen der Bau-, Kunst- und Glaubensgeschichte Europas zurückverfolgt werden. Der Dom ist zudem eine bedeutende Wallfahrtsstätte: Der Überlieferung nach brachte im 4. Jahrhundert die Mutter Kaiser Konstantins, die Heilige Helena, die Tunika Christi, den Heiligen Rock, von ihrer Pilgerreise mit nach Trier, wo er im Jahr 1512 erstmals öffentlich gezeigt wurde und Anlass zu großen Wallfahrten gab, zuletzt im Jahr 2012. Wegen seiner herausragenden Bedeutung für die Menschheit wurde der Dom zusammen mit der Liebfrauenkirche 1986 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.
Programm
Kostenfreie, einstündige Führung jeweils um 13:00 Uhr und um 14:00 Uhr.
Der Trierer Dom – Wandel und Kontinuität
Zeiten
Die Bedeutung des Trierer Doms für die Kulturgeschichte liegt u. a. in seiner 1.700-jährigen Geschichte als älteste Bischofskirche nördlich der Alpen, deren baulicher Kern bis auf die Spätantike zurückgeht. Jede Epoche prägte das Gebäude mit ihrem eigenen Stil und ihren jeweiligen Vorstellungen von Architektur und Ästhetik. Das Nebeneinander von Epochen, das Zusammenspiel von Kontinuität und Wandel sowie die Spuren realisierter und nicht realisierter Vorstellungen bilden den inhaltlichen Rahmen.
Hinweise
Der Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben.
