Ev. Johanneskirche
Über dieses Denkmal
Die Johanneskirche der evangelischen Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt wurde in den Jahren 1948/1949 nach den Plänen des Architekten Otto Bartning (1883-1959) als sogenannte Notkirche auf der Südhöhe im Bereich des Von-der-Heydt-Parks errichtet. Sie gehörte zu einem Aufbauprogramm von 43 Kirchen ähnlicher Bauart nach Beendigung des II. Weltkriegs mit seinen furchtbaren Zerstörungen. Das Gebäude wurde in einer Holz-Skelett- und Modulbauweise geplant und gefertigt und mit Trümmersteinen kombiniert. Die Buntglasfenster von Heinrich Wilhelm Brand wurden 1963 mit finanziellen Mitteln eines Stifters eingebaut und ersetzten die farblose Strukturverglasung. Der Architekt Bartning verstand die Notkirchen nicht als Notbehelf oder Übergangslösung, sondern als „Gestalt aus der Kraft der Not“, die in der reduktionistischen Architektur zum Ausdruck kommt. Die Johanneskirche steht seit 2004 in der Denkmalliste der Stadt Wuppertal und damit unter Denkmalschutz.
Programm
Führungen, Besichtigung und Ausstellung.
Die Baugeschichte der Johanneskirche
Zeiten
Erbaut in Zeiten der Not: Die Entstehung der Johanneskirche wird in einem Film nachgezeichnet und in die Zeitgeschichte eingebettet. Spätere Umbauten werden erläutert.
Die Fenster der Johanneskirche
Beginn
Die farbenfrohen Glasmalereien sind in der Johanneskirche zu einem umlaufenden Fensterband angeordnet. Sie zeigen Themen aus dem Johannesevangelium und der Offenbarung. Diese werden in einer Führung erläutert, dazu kommen Hinweise auf die Entstehungsgeschichte der Fenster.

