Pfarrkirche St. Johannes der Täufer Waxweiler
Über dieses Denkmal
Eine Legende erzählt, dass der hl. Willibrord im Jahr 728 auf einer Missionsreise nach Waxweiler kam. Er erlebte dabei, dass Bürger vor der Kirche heidnische Tänze aufführten, anstatt der Predigt zu lauschen. Willibrord mahnte zunächst und rief dann im heiligen Zorn: „So tanzet denn ohne Unterlaß, wenn ihr vom Teufelsdienst nicht lassen könnt.“ Erst als sie Besserung gelobten, verzieh St. Willibrord ihnen, und sie konnten aufhören zu tanzen. Im Jahr 943 findet sich schließlich die erste urkundliche Erwähnung einer Kirche. Für 1493 ist an dieser Stelle ein gotischer Kirchbau nachgewiesen, 1768/71 wurde die Kirche im fränkischen Barockstil neu gebaut. 1922/23 erweiterte man sie zu einer kreuzförmigen Anlage. 1971/72 erfolgte ihre Renovierung im Sinne des II. Vatikanischen Konzils. Restaurierungen fanden 1986 (innen) und 2003 (außen, mit Dach) statt. 2004 zerstörte eine Kirchturmbrand die Kirche teilweise, sodass 2005/06 eine Gesamtrenovierung notwendig wurde.
Programm
11:00 Uhr: Hochamt mit Pfarrer Georg Josef Müller. Im Gottesdienst öffnet Michael Fischer ein „Zeitfenster“ zu Dechant Gerhard Faber, der über 50 Jahre seelsorgerisch in der Pfarrei Waxweiler wirkte. Sein ausgestellter Kelch wird zum „Fenster“ in eine andere Zeit und öffnet zugleich einen geistlichen Gedanken für heute. Im Anschluss an den Gottesdienst, gegen 12:00 Uhr, besteht die Möglichkeit, Fragen zur Historie und der Architektur der Pfarrkirche zu stellen.
Hinweise
Waxweiler ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Sie ist über die L 12 und L 33 an die Anschlussstelle Nr. 5 (Waxweiler) der Bundesautobahn 60 E29/E42 angeschlossen.


