Barockorgel der St. Magdalenen-Kirche
Über dieses Denkmal
Am 11. Juli 1826 erteilte die königlich preußische Regierung zu Merseburg, Abteilung für das Kirchen- und Schulwesen dem Superintendenten Carl Ludwig Traugott Tiemann den Auftrag, ein Orgelwerk vom Orgelbaumeister und Kämmerer Johann Gottfried Kurtze (1762-1844) aus Halle für die neuerbaute Kirche in Langenbogen zu kaufen. Diese Orgel war am 2. September 1825 vom Gründer der halleschen Singakademie Universitäts-Musikdirektor Johann Friedrich Naue (1787-1858) in einem Aufsatz beschrieben worden. Das ursprünglich vom Hoforgelbaumeister zu Weißenfels Georg Theodor Kloss 1735 gefertigte Orgelwerk wurde dann durch Orgelbaumeister Kurtze dann nach Langenbogen transportiert und an die Gemeinde verkauft. 2003 demontierte dann der Orgelbaumeister Ekkehart Groß dieses zu diesem Zeitpunkt nur noch notdürftig spielbare Instrument und restaurierte es in seiner Werkstatt in Waditz bei Bautzen. Seit der Orgelweihe am 31. Mau 2004 erklingt die Orgel wieder regelmäßig in Konzerten.
Programm
Orgel und Wein. Genuss und Geschichte(n)
Zeiten
Seit 200 Jahren steht eine der ältesten Orgeln des heutigen Saalekreises in der St.-Magdalenen-Kirche in Langenbogen. Auf Initiative des Fördervereins Barockorgel Langenbogen wurde das historische Instrument im Jahr 2004 restauriert. Mit Hilfe von Zeitdokumenten berichten Mitglieder des Vereins über die Geschichte der Orgel, des Orgelbauers und des Fördervereins. Klangbeispiele der CD "Orgelmusik aus Mitteldeutschland" sowie regionaler Wein der Weinstraße Mansfelder Seen ergänzen den Vortrag.
Hinweise
Achtung: Begrenzte Parkmöglichkeiten entlang der Straße vor der Kirche. Weitere Parkplätze auch am Saal der Ortschaft Langenbogen (Paul-Schmidt-Straße) sowie in der Nähe des Festplatzes der Ortschaft vorhanden (5-10 Minuten Gehweg).
Kontakt
