Museum Hochzeitshaus Fritzlar
Über dieses Denkmal
Mit einem Grundriss von 33 auf 12 Metern ist das Fritzlarer Hochzeitshaus eines der größten Fachwerkhäuser Hessens. Es wurde zwischen 1580 und 1590 auf den Resten einer Zehntscheune errichtet, die dem Zisterzienserorden lange als Klosterräumlichkeit diente. Im Dreißigjährigen Krieg war es ein Lazarett. Von 1839 bis 1863 beherbergte es u. a. den Sitz der Stadtverwaltung, von 1903 bis 1949 das Schulhaus. Die Ausrichtung von Hochzeiten brachte dem Hochzeitshaus schließlich seinen Namen ein.
Programm
Am Tag des offenen Denkmals ist der Eintritt zum Museum kostenfrei. Um 12:00 Uhr findet eine Führung zur Reformationsgeschichte in Fritzlar mit der Fritzlarer Stadtführergilde statt.
Reformationsgeschichte in Fritzlar
Beginn
Die Fritzlarer Stadtführergilde gewährt an ausgewählten Stationen im Museum Einblicke in die Reformationsgeschichte von Fritzlar, Hessen und dem Reich. Anschauliche Erzählungen und fundierte Informationen beleuchten das Wirken von Martin Luther und Johannes Hefentreger sowie die Rolle des Erzbischofs von Mainz und des Landgrafen von Hessen. Auch die Fritzlarer Chorherren und der hessische Adel werden in ihren historischen Zusammenhängen lebendig dargestellt.
Hinweise
Treffpunkt am Empfang des Museums.


