Schlösser & Burgen
Denkmalkategorie

Die Unterirdische Burg im Historischen Museum Saar

Über dieses Denkmal

Das Historische Museum Saar wurde 1985 durch den damaligen Stadtverband Saarbrücken, heute Regionalverband Saarbrücken, gegründet. Ausgangspunkt war die Wiederentdeckung einer von insgesamt fünf ehemaligen Gestapo-Zellen in den Kellerräumen des Saarbrücker Schlosses 1975, in denen ab 1935 die Gestapo ihren Sitz gehabt hatte. Die Zelle ist heute Teil der Ausstellung zur Zeit des Nationalsozialismus an der Saar, die am 9. November 1988 eröffnet wurde. Über das Museum gelangt man zu den Ruinen der 14 Meter unter dem Schlossplatz liegenden Saarbrücker Burganlage aus dem Mittelalter und der Renaissance. Die Unterirdische Burg, eine deutschlandweit einzigartige Sehenswürdigkeit, umfasst eine Schießkammer, Wehranlagen, ein im Burggraben errichtetes Ballhaus, ein Verlies, einen Geheimgang und die Kasematten aus dem 16. Jahrhundert.

Programm

Vierzehn Meter unter dem Saarbrücker Schlossplatz wartet das Historische Museum Saar mit einer Überraschung auf. Besucher können in die unterirdische Saarbrücker Burganlage aus Mittelalter und Renaissance hinabsteigen und dort faszinierende historische Bauten entdecken: Teile der mittelalterlichen Burg, eine Schießkammer, Wehranlagen und Kasematten aus dem 16. Jahrhundert sowie die Reste eines im Burggraben errichteten Ballenhauses. Die Bollwerke und Kasematten lagen über Jahrhunderte unter der Erde verborgen und sind nun als multimedialer Erlebnisraum ins Museum integriert. In der Unterirdischen Burg erklären Projektionen auf den historischen Buntsandstein Bauteile der Bastion und den Burggraben. Auf den Resten eines Jeu de Paume-Spielfeldes wird das Ballenhaus des Renaissanceschlosses digital rekonstruiert. Mittelpunkt der Ausstellung ist ein großformatiger Animationsfilm, der eindrucksvoll die verschiedenen Burgen und Schlösser auf dem Schlossfelsen zeigt.

Hinweise


Die Geländeoberfläche im Burggrabenbereich ist uneben und schwierig begehbar. Wir bitten Sie bei Ihrem Rundgang um besondere Vorsicht und erhöhte Aufmerksamkeit. Für die Begehung empfehlen wir Ihnen dringend, geeignetes Schuhwerk zu tragen.

Aus Sicherheitsgründen dürfen sich maximal 30 Personen im Bereich des Burggrabens aufhalten. Daher ist die Buchung eines Zeitfensters über https://tickets.historisches-museum.org/de/tickets notwendig. So können wir den Besuch für alle Gäste sicher, angenehm und ohne größere Wartezeiten gestalten.

Führung

Von der Burg zum Schloss

Zeiten

Sonntag, 13.09.2026 11:00 Uhr | Dauer: 30 Minuten
Sonntag, 13.09.2026 13:00 Uhr | Dauer: 30 Minuten
Sonntag, 13.09.2026 15:00 Uhr | Dauer: 30 Minuten

Die Führung nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine spannende Zeitreise durch die Geschichte der Saarbrücker Burganlage. Anschaulich wird gezeigt, wie sich die mittelalterliche Burg im Laufe der Jahrhunderte zu einem barocken Schloss entwickelte und welche historischen Ereignisse diesen Wandel geprägt haben. Dabei bietet die Führung interessante Einblicke in Architektur, Alltag und die Geschichte der Grafschaft Saarbrücken.

Hinweise


Die Geländeoberfläche im Burggrabenbereich ist uneben und schwierig begehbar. Wir bitten Sie bei Ihrem Rundgang um besondere Vorsicht und erhöhte Aufmerksamkeit. Für die Begehung empfehlen wir Ihnen dringend, geeignetes Schuhwerk zu tragen.

Die Plätze für die Führung sind begrenzt. Bitte melden Sie sich daher vorab über unser Ticketsystem für die Führung an.

Anmeldung erforderlich
Website: hier anmelden

Kontakt

Historisches Museum Saar
Museumskasse & Besucherdienst
0681 5064506
Führung

Die Gestapo-Zelle

Zeiten

Sonntag, 13.09.2026 12:00 Uhr | Dauer: 30 Minuten
Sonntag, 13.09.2026 16:00 Uhr | Dauer: 30 Minuten

In dieser Führung erfahren die Besucher*innen mehr über die Zeit des Nationalsozialismus im Saarland. Das Saarbrücker Schloss diente damals als Sitz der Gestapo und war ein wichtiger Ort der Verfolgung politischer Gegner und anderer Opfer des NS-Regimes. Der Mittelpunkt der Führung ist die original erhaltene Gestapo-Arrestzelle im Keller des Schlosses. An ihren Wänden sind noch heute die eingeritzten Inschriften ehemaliger Gefangener zu sehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt

Historisches Museum Saar
Museumskasse & Besucherdienst
0681 5064506