Ebershaldenfriedhof
Über dieses Denkmal
Der Friedhof von 1843 verlegte den Bestattungsort von innerörtlichen Kirchhöfen in ein parkähnliches öffentliches Areal. Die Anlage samt der klassizistischen Einfriedung ist gut erhalten. Die Grabstätten drohen allerdings angesichts des aktuellen Wandels der Bestattungskultur unterzugehen. Der Geschichts- und Altertumsverein Esslingen setzt deshalb ein vom Landesamt für Denkmalpflege initiiertes Dokumentationsprojekt um.
Programm
Friedhof ist täglich geöffnet.
Netzwerk Ebershaldenfriedhof – Made in Esslingen
Zeiten
Bei der Ausstellung „Made in Esslingen“ 2022 im Stadtmuseum im Gelben Haus wurden Esslinger Fabrikanten mit ihren einschlägigen Produkten präsentiert. Oft schon zu Lebzeiten in vielfacher Weise beruflich und persönlich vernetzt, finden sich viele ihrer Grabstätten bunt verteilt auf dem Ebershaldenfriedhof wieder.
Hinweise
Treffpunkt: Ebershaldenfriedhof, Blumenstraße, am Brunnen vor dem Haupteingang.
Durchführende Person: Diplom-Biologin Simone Paffrath, Städtische Museen Esslingen.
Fabrikantengräber...
Beginn
Fabrikantengräber als Spiegel der Stadtgesellschaft Esslingen wuchs im 19. Jh. als Industriestadt, Friedhöfe der Stadtteile reichen nicht mehr aus. Fabrikantengräber sind ein Spiegel der Stadtgesellschaft (Merkel, Emil Kessler, Dick, Eberspächer, Hengstenberg, Mühlschlegel).
Hinweise
Treffpunkt: Blumenstraße, vor dem Haupttor des Ebershaldenfriedhofs.
Durchführende Person: Elisabeth Zeitler-Saile, Dokumentationsprojekt Ebershaldenfriedhof, Geschichts- und Altertumsverein.
