Öffentliche Bauten
Denkmalkategorie

Festspielhaus Hellerau

Über dieses Denkmal

1911 wurde das Gebäude als Festspielhaus und Bildungsanstalt für Rhythmus nach den Visionen des Wegbereiters der modernen Architektur Heinrich Tessenow und des Musikpädagogen Émile Jaques-Dalcroze erbaut. Als kulturelles Zentrum der ersten deutschen Gartenstadt zog der Bau bis 1914 Künstler/-innen aus ganz Europa nach Hellerau. Heute agiert HELLERAU als interdisziplinäres Koproduktions- und Gastspielhaus für die zeitgenössischen Künste Tanz, Theater, Performance, Musik und Medienkunst.

Programm

HELLERAU lädt ein, das Festspielhaus, den im September 2025 eröffneten Ostflügel und das gesamte Gelände auf vielfältige Weise zu entdecken. Es werden Führungen für Jung und Alt, spannende Blicke in sonst unverschlossene Bereiche des Hauses sowie exklusive Einblicke in die Spielzeit 2026/2027 angeboten. Auch die beliebte Stadtteilführung „Die Gartenstadt Hellerau im Nationalsozialismus“ steht erneut auf dem Programm. Darüber hinaus können die beiden Audiowalks von Studio Urbanistan individuell erkundet werden. Mit „BALANCE – ein Hörspaziergang durch die Gartenstadt“ führt ein künstlerischer Audiowalk entlang verschlungener Wege und architektonischer Zeugnisse der Gartenstadt auf die Suche nach der eigenen Balance. Der neue Audiowalk „Spulen – Ein Audiowalk über Umbrüche, Aufbrüche und Leerstellen“ lädt dazu ein, in die 1990er-Jahre zurückzureisen – in eine Zeit, in der sich HELLERAU nach Jahrzehnten militärischer Nutzung zu einem freien Ort künstlerischer Experimente entwickelte.

Hinweise


Die Audiowalks „BALANCE – ein Hörspaziergang durch die Gartenstadt“ und „Spulen – Ein Audiowalk über Umbrüche, Aufbrüche und Leerstellen“ dauern jeweils etwa anderthalb Stunden. Audio-Player können im Besucherzentrum ausgeliehen werden (Ausgabe erfolgt nur bis 14:00 Uhr).