Mauritius-Kirche Hardegsen
Über dieses Denkmal
Ein Pleban in Hardegsen wurde erstmals im Jahr 1280 urkundlich erwähnt. Die erste Erwähnung einer Kirche stammt aus dem Jahr 1412, um 1416 St.-Mauritius-Kirche genannt. Im Jahr 1424 ließ Margarete von Berg die Kirche umbauen. Ursprünglich bestand sie wohl aus einem Turm, einem Schiff und einem 5/8-Chor. Um 1463 erfolgte ein Anbau nach Norden, der einen Saal und einen Chor mit 5/8-Schluss umfasste. Gegen Ende des 15. Jhs. wurde die Winkelmann-Kapelle angebaut. Durch den Abriss der Nordwand und eine Erweiterung erhielt die Kirche ihre heutige Form, deren Ausbau 1789 vollendet wurde. Das aufgehende Mauerwerk besteht aus Buntsandstein-Bruchsteinen aus Wesersandstein. An dem Gebäude sind zahlreiche Steinmetzzeichen, Wetzrillen sowie eine Sonnenuhr erhalten.
Programm
Kirchenführung
Beginn
Der Neubau der St. Mauritius-Kirche wurde in den Jahren 1423/24 vollendet. Von dieser im gotischen Stil erbauten Kirche, für die sich vor allem die Herzogin Margarete vom Berg einsetzte, sind heute noch der Chorraum, die St. Georgskapelle und der Turm vorhanden. Sehenswürdigkeiten sind die Holzbildhauerarbeiten aus der Burggeschichte in der St. Georgkapelle. Ebenso hat dort ein Taufstein aus dem Mittelalter seinen heutigen Platz. Auf dem Chor an der Nordseite ein bemerkenswertes Epitaph.

