Martinskirche
Über dieses Denkmal
Die Kirche besitzt die älteste urkundliche Erwähnung im Landkreis. Ein Vorgängerbau bestand bereits 741, der Neubau entstand ab 1435. Turm und Langhaus stammen von 1560, 1800 erfolgte eine Erweiterung. Im Innern haben sich Wand- und Deckenmalereien, ein spätgotischer Martinsaltar aus der Riemenschneider-Schule sowie Epitaphien und Grabplatten der Ritter von Vellberg und ihrer Ehefrauen erhalten.
Programm
Zum Tag des offenen Denkmals®, der dieses Jahr unter dem Thema „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ steht, ist auch unsere St. Martinskirche auf der Stöckenburg in Vellberg von 11:00-17:00 Uhr für Besucher/-innen geöffnet. Eine Ansprechperson ist vor Ort und bietet auf Nachfrage kurze Führungen an. Seit dreizehn Jahrhunderten ist unsere Kirche Teil eines lebendigen Netzes: Sie verbindet Menschen miteinander – im Gebet, im Gespräch, in Gemeinschaft. Einst Orientierungspunkt für Reisende und Mittelpunkt für die Region, ist sie bis heute ein Knotenpunkt zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Doch die St. Martinskirche weist noch weiter: Sie steht auch für die Verbindung nach oben – für das, was unser Leben trägt, nährt und über den Alltag hinausweist.