Theresienkapelle Singen
Über dieses Denkmal
Die Theresienkapelle wurde von deutschen Kriegsgefangenen unter französischer Militärbesatzung 1946/47 erbaut und gilt als frühes Zeichen deutsch-französischer Freundschaft und Versöhnung. Als Fundament dient ein Luftschutzbunker aus dem II. Weltkrieg. Das Gelände war zuvor ein Lager für osteuropäische Gefangene, die als Zwangsarbeiter*innen vornehmlich aus den besetzten Gebieten der Sowjetunion ab 1942 ins Reich deportiert wurden. Heute ist die Kapelle Kulturdenkmal und Gedenkstätte.
Programm
Die Theresienkapelle in Singen ist von 11:00-17:00 Uhr geöffnet. Kurzführungen in der Kapelle und im Bunker werden vor Ort nach Bedarf angeboten. Themenführungen finden um 11:00 Uhr („Die Theresienkapelle in Singen als Gedenkstätte für europäische Verflechtungsgeschichte“), 12:00 und 15:00 Uhr („Kunst in der Kapelle: Bilderwelten als Spiegel der unmittelbaren Nachkriegszeit“), 13:00 Uhr („Die Theresienkapelle als Gedenkstätte für Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen“) sowie um 16:00 Uhr („Vergessene Franzosenzeit: Nachkriegsjahre, Kapellenbau und Versöhnung“) statt.

