Laukhardtrullo
Über dieses Denkmal
Der Trullo wurde 1763 durch seinen damaligen Besitzer, Philipp Brandenburger, erbaut. Brandenburger hat den Trullo wohl für amouröse Abenteuer genutzt oder ihn gar für geheime Liebestreffen zur Verfügung gestellt. Auch diente der Trullo zu geselligen Treffen, wo ein guter Wein Pflicht und der Gedankenaustausch die Regel war. Das gilt auch noch heute. Auf Rheinhessisch wird eine solche kleine Hütte als „Wingertshaisje“ bezeichnet. Bei den Streifzügen durch Rheinhessen findet man in den umliegenden Weinbergen viele dieser auffälligen weiß getünchten Häuschen mit dem charakteristischen steinernen „Zippus“ als Bekrönung auf dem Dach. Der Trullo wurde 2007 Friedrich Christian Laulhard (1757 bis 1822) gewidmet und würdigt seine Leistungen als Spätaufklärer, Schriftsteller, Universitätslehrer, Soldat, Revolutionär und Weintrinker. Eine wichtige Regel gilt am Trullo: „Hier darf kein schlechter Wein getrunken werden!“
Programm
Land der Trulli, des Weins, der Mainzer Republik: Trulloführung und Wissenswertes über Rheinhessen, das Land der Trulli; Lesungen aus den Werken von Friedrich Christian Laukhard sowie Vorträge zu Friedrich Christian Laukhard. Laukhard ist neugierig, aufsässig und rebellisch, ja durchaus revolutionär, dem Wein und der Geselligkeit zugeneigt.
Hinweise
Die Veranstaltungen finden direkt auf dem Gelände des Trullos statt. Der Standort ist von Weinbergen umgeben, festes Schuhwerk und tages- und wetterabhängige Kleidung sind empfehlenswert. Sanitäranlagen sind nicht vorhanden. Anmeldungen sind nicht erforderlich.
Trulloführung und Lesungen
Zeiten
Wir berichten über die Zeit im 18. Jahrhundert und den Grund der Errichtung des Gebäudes. Es finden Lesungen aus den Werken von C. F. Lauhard statt im Spannungsverhältnis von Aktualität und Geschichtlichkeit. Den Gästen wird Wein sowie Gebäck angeboten gegen Spende.
