Schloss Kapfenburg
Über dieses Denkmal
Die genaue Entstehungszeit der Kapfenburg ist unbekannt, die Bauzeit fällt vermutlich in die Jahre 1077 bis 1125. Urkundlich erwähnt wurde sie erstmals 1311. 1364 verkauften die Grafen von Oettingen die Anlage an den Deutschen Orden, unter dem sich die Burg zu einem repräsentativen Schloss entwickelte. Bedeutende Komture prägten das Haus, bis der Deutsche Orden 1809 im Zuge der napoleonischen Neuordnung aufgehoben und das Schloss dem Königreich Württemberg zugesprochen wurde. In der Folge wurden einzelne Gebäudeteile von Behörden genutzt, während die Brauerei weiter verpachtet blieb. In den 1930er-Jahren diente das Schloss als Gauschule, nach dem II. Weltkrieg fanden Heimatvertriebene Unterkunft. Danach stand die Anlage über längere Zeit weitgehend leer. 1999 zog die Internationale Musikschulakademie Kulturzentrum in Schloss Kapfenburg ein. Seitdem verbringen Musizierende Probenfreizeiten auf dem Schloss und es wird als Fortbildungs-, Tagungs- und Kulturzentrum genutzt.
Programm
Schloss Kapfenburg öffnet am Tag des offenen Denkmals seine Pforten. Neben Schlossführungen für Kinder und Erwachsene und einem kostenfreien Konzert, können die Gäste auch Bereiche erkunden, die ansonsten nicht frei zugänglich sind – so können beispielsweise die Aussicht von der Bastei genossen oder die Gästezimmer und Kaplanei besichtigt werden.


