Gustav-Adolf-Kirche
Über dieses Denkmal
Die Kirche wurde 1927/28 vom damaligen Frankfurter Stadtbaumeister Martin Elsässer als Ersatz für die zu klein gewordene Sankt-Georgs-Kirche erbaut. Elsässer war in Frankfurt vor allem bekannt als Architekt der Großmarkthalle am Osthafen. Er hatte aber schon eine ganze Reihe von anderen Kirchen gestaltet. Eine Besonderheit der Gustav Adolf Kirche ist ihre 8-eckige Form. Ab 2016 wurde dann auf Initiative der Niederurseler Gemeinde eine umfassende Restaurierung durchgeführt, die den ursprünglichen Originalzustand soweit irgend möglich wiederhergestellt hat. Die Farbgebung des Kirchenraums und der Taufkapelle und die Fenster wurden originalgetreu restauriert. Dabei fanden sich auch beidseits des Altars noch die originalen Wandgemälde.
Programm
Kirche im Bauhaus-Stil von Martin Elsässer
Beginn
Martin Elsässer war in Frankfurt als Stadtbaurat im Team um Ernst May und als Architekt der Großmarkthalle am Osthafen bekannt, die heute Teil der Europäischen Zentralbank ist. Die vollständig aus Beton errichtete Kirche wurde nach mehreren Umbauten restauriert. Professor D. W. Dreysse, dessen Büro die Restaurierung begleitete, und Dr. Konrad Elsässer, Vorstand der Martin-Elsässer-Stiftung, führen sachkundig durch die Kirche.


