Kaiserthermen
Über dieses Denkmal
Trier war bereits eine blühende Handelsstadt, als es in der Spätantike zur Kaiserresidenz erhoben wurde. Um 300 n. Chr. begann die Errichtung der Kaiserthermen im Rahmen eines großen Bauprogramms. Nach einer Unterbrechung der Arbeiten wurde das Vorhaben mit veränderter Nutzung in der zweiten Hälfte des 4. Jhs. zu Ende geführt. Im Mittelalter und danach folgten Umbau und Nutzung der Kaiserthermen als Burg, Stadtmauer und Kloster. Im 19. Jh. wurden Grabungen durchgeführt.
Programm
Zum Tag des offenen Denkmals 2026 in den Kaiserthermen erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm: Erkunden Sie die Anlage innerhalb der Öffnungszeiten eigenständig – wahlweise mit oder ohne Smartphone. Besuchen Sie in der Zeit von 14:00-17:00 Uhr die Duft- und Kräuterwerkstatt auf der Wiese der Kaiserthermen. Für Familien steht zudem eine spannende Rallye zum gemeinsamen Entdecken bereit.
Duft- und Kräuterwerkstatt
Beginn
Das römische Trier war Teil des weit verzweigten Infrastruktur- und Handelsnetzes des Römischen Reiches. Mit den Straßen gelangten nicht nur Menschen und Waren nach Trier, sondern auch Heilpflanzen, Gewürze und Duftstoffe aus dem gesamten Imperium. In unserer Duft- und Kräuterwerkstatt auf der Wiese der Trierer Kaiserthermen entdecken die Gäste diese Verbindungen mit allen Sinnen und erfahren, wie Wissen, Pflanzen und Düfte Menschen bereits vor fast 2.000 Jahren miteinander vernetzten.
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Wasserversorgung und Wohnkultur
Zeiten
Im Rahmen einer Führung werden unterirdische Bereiche der Kaiserthermen erkundet, die üblicherweise nicht öffentlich zugänglich sind und nur an diesem Tag zu besichtigen sind. 400 Jahre römischer Stadtentwicklung werden hier nachvollziehbar. Bauliche Anlagen der Wasserversorgung und der Wohnkultur können dabei entdeckt werden.
Hinweise
Bitte achten Sie auf festes Schuhwerk.
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