Französisch-Reformierte Kirche Offenbach
Über dieses Denkmal
Die Grundsteinlegung erfolgte 1717, erbaut wurde die Kirche von französisch-hugenottischen und waldensischen Glaubensflüchtlingen in sog. Scheunenform mit Privilegien des Grafen Johann Philipp von Isenburg. Die Weihe erfolgte 1718. Die Kirche hat eine historische Barockfassade mit Dachreiter-Uhrenturm und einen neubarocken Giebel; im Innenraum eine hölzerne Kanzel und Walcker-Orgel von 1838.
Programm
Um 10:00 Uhr findet ein Gottesdienst mit Begleitung auf der historischen Walcker-Orgel von 1838 statt. Kirchenführungen werden um 11:30 Uhr sowie um 15:00 Uhr für Groß und Klein angeboten.
Kirchenführung
Zeiten
Die Französisch-Reformierte Kirche Offenbach ist weit mehr als ein historisches Bauwerk. Als eines der ältesten erhaltenen Gebäude der Innenstadt erzählt sie die Geschichte der Hugenotten, die vor über 300 Jahren als Glaubensflüchtlinge nach Offenbach kamen und die Entwicklung der Stadt stark beeinflussten. Hinter ihrer schlichten Fassade verbirgt sich ein Ort voller Geschichte, der für Mut, Neuanfang und religiöse Toleranz steht.


