Ev. Stadtkirche
Über dieses Denkmal
Die Kirche ist ein spätgotischer Saalbau aus verputztem Bruchsteinmauerwerk mit barocker Innenausstattung. Am 3. Juni 1491 wurde sie als Johanniskirche geweiht, die Fertigstellung erfolgte Anfang des 16. Jh. Ursprünglich katholisch, wurde sie im Zuge der Reformation evangelisch. Graf Wilhelm der Reiche begegnete 1521 auf dem Reichstag zu Worms Martin Luther und führte später die lutherische Lehre in seiner Grafschaft ein. Im Altarraum befindet sich der Zugang zur Fürstengruft, die 1680 von Fürst Heinrich von Nassau (1641-1701) eingerichtet wurde. In dem von zwei gratigen Kreuzgewölben überdeckten Raum stehen vier Zinksärge. In der Grablege unter dem Chor sind Angehörige des Hauses Nassau bestattet, darunter die Eltern und ein Bruder von Wilhelm von Oranien. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen zählen die Oberlinger Orgel mit historischem Prospekt, ein Herzgrabstein, ein Deckenrelief, das Christusfenster sowie ein Altar aus Lahn-Marmor.
Programm
Bei Interesse können Besucher/-innen an Führungen nach Bedarf teilnehmen. Ein Ansprechpartner ist vor Ort.
Hinweise
Es gibt keine Parkplätze direkt an der Kirche. Sie liegt jedoch fußläufig ca. 5 Minuten von der Innenstadt entfernt. Wir freuen uns über eine Spende zum Erhalt der Kirche.


