Brecht-Weigel-Haus
Über dieses Denkmal
Ein Gebäude des zum heutigen Literaturmuseum gehörend ist, die "Eiserne Villa", wurde 1910 als Atelierhaus des Berliner Bildhauers Georg Roch erbaut. Der Schriftsteller und Dramaturg Bertolt Brecht (1898-1956) und seine Frau die Schauspielerin und Intendantin Helene Weigel (1900-71) hatten Buckow dann seit 1952 als Sommersitz ausgewählt. Bertolt Brecht schrieb hier 1953/54 seinen letzten Gedichtzyklus die "Buckower Elegien". Das Brecht-Weigel-Haus umfasst ein denkmalgeschütztes Ensemble aus 3 Häusern und einem Garten mit Seebalustrade und Steg. Der individuelle Rundgang beginnt für Gäste im Besucherzentrum und dem Forum mit Sonderausstellungen. In der „Eisernen Villa“, dem ehemaligen Wohnhaus von Helene Weigel, ist die original eingerichtete Wohnhalle in einer Dauerausstellung zu sehen. Im Theaterschuppen illustriert die Multimediaausstellung „Mutter Courage und ihre Kinder“ mit den Originalrequisiten aus der Erstaufführung von 1949 die Geschichte des Epischen Theaters.
Programm
Das Literaturmuseum mit allen Dauerausstellungen und der Sonderausstellung "Um Kopf und Kragen. Bertolt Brecht im Werk von Gustav Seitz" ist ganztägig bei freiem Eintritt geöffnet. Es finden 4 Sonderführungen in Brechts Arbeitszimmer und Weigels Schlafzimmer statt: 12:00 Uhr und 15:00 Uhr Führung bis unters Dach der Eisernen Villa in Helene Weigels ehemaliges Schlafzimmer. Dauer: 45min (max. 15 Pers.) 14:00 Uhr und 17:00 Uhr Führung in das Gärtnerhaus in Bertolt Brechts ehemaliges Arbeitszimmer Dauer: 45min (max. 10 Pers.) Teilnahme nur mit vorheriger Anmeldung an villa@brechtweigelhaus.de Führung: 10€
Hinweise
Die Sonderführungen sind nicht barrierefrei (Treppensteigen ist erforderlich).
