Himmelfahrtspavillon
Über dieses Denkmal
Der um 1750 entstandene Gartenpavillon ist ein kleines Gebäude (6,4 × 3,2 m) mit überhöhtem, tonnengewölbtem Raum und üppiger Befensterung. Er war ursprünglich direkt an das sogenannte Mang’sche Schlösschen angebaut und durch eine Tür mit diesem verbunden. Die wohl um 1750 ausgeführte Gewölbemalerei zeigt in barocker Manier die Aufnahme Mariens in den Himmel. Die übrigen Wände tragen singuläre Darstellungen, darunter Szenen aus dem Leben der Familie Mang, eine antike Landschaft sowie Memorialsymbole. Rätselhaft ist zudem die Darstellung einer Grabplatte mit hebräisch anmutenden Schriftzeichen. Die Malereien sind von hoher Qualität; die Urheberschaft ist nicht gesichert, jedoch ist ein deutlicher italienischer Einfluss erkennbar.
Programm
Bestandteil der barocken ehem. Wachsbleiche
Zeiten
Einzig erhaltener Gebäudeteil der sog. Mang´schen Wachsbleiche, einer weitläufigen Gartenanlage mit vorindustrieller Wachsproduktion. Ausgemaltes Deckengewölbe aus der Bauzeit (Darstellung Mariä Himmelfahrt)

