Ehem. Synagoge Großen Buseck
Über dieses Denkmal
Das Fachwerkhaus wurde 1790/91 durch den Amtsverweser Friedrich Follenius als repräsentatives Wohnhaus mit Scheunen- und Stallteil errichtet. 1811 ging das Gebäude in den Besitz des Präzeptors (Lehrers) Rumpf über, der es als Wohnhaus nutzte. 1844 erwarb die jüdische Gemeinde das Haus und richtete nach einem Umbau eine Synagoge ein, die bis 1938 genutzt wurde. Nach einem weiteren Umbau diente das Gebäude ab 1947/48 als Wohnhaus für Vertriebene. Seit 2019 werden umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt, die inzwischen weitgehend abgeschlossen sind. Die Räume im Erdgeschoss werden heute für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt.
Programm
Führungen nach Bedarf durch das Haus.
Sprechende Stolpersteine
Zeiten
In Großen-Buseck sind Stolpersteine verlegt, zu denen Schüler der iGS Busecker Tal Podcasts erstellt haben. Die Stolpersteine werden bei einem Spaziergang aufgesucht. Die Podcasts können über einen QR-Code abgerufen werden.
Hinweise
Die Anmeldung erfolgt vor Ort.
Kontakt