Die „amerikanische“ HICOG-Siedlung Bonn-Tannenbusch
Über dieses Denkmal
Im Jahr 1951 benötigte die amerikanische Zivilverwaltung in Bonn Wohnraum für ihre deutschen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie beauftragte ein Team um den Architekten Sep Ruf und die Landschaftsplaner Heinrich Raderschall und Hermann Mattern mit mehreren großen Bauprojekten, die Bonn in der zeitgenössischen Presse den Ruf als „größte Baustelle Europas“ einbrachte. Heute existiert zwischen den Bonner HICOG (=„High Commissioner of Germany“)-Siedlungen ein lebendiges Netzwerk von Bewohnerinnen und Bewohnern, die sich für den Erhalt ihres denkmalgeschützten Wohnumfeldes engagieren. 2026 feiert die Siedlung 75-jähriges Bestehen.
Programm
Führung durch die Wohnsiedlung
Beginn
In unserer Führung werden wie die Wohnsiedlung vorstellen, die Vielfalt der Bautypen und die gelungene Gesamtkomposition aus Architektur und Landschaftsplanung zeigen und auf Probleme des denkmalgeschützten Erhalts der Anlage hinweisen.
