Stiftskammer in der Petrikapelle
Über dieses Denkmal
Die Petrikapelle am Stiftsmarkt in Freckenhorst wurde im 11. Jh. auf den Fundamenten eines Gotteshauses aus dem 9. Jh. errichtet. 2001 wurde sie zu einem Museum für Kunstschätze umgebaut. Diese stammen vom ehemaligen freiweltlichen Damenstift Freckenhorst. Jährlich wechselnde Sonderausstellungen in der Stiftkammer stellen jeweils verschiedene Kunstobjekte in den Mittelpunkt. Dank moderner digitaler Technik sind besondere Zugänge zu den Kunstschätzen möglich.
Programm
Sonderführung durch Marie-Theres Kastner, Vorsitzende des Förderkreises Stiftskammer Freckenhorst e.V., durch die Ausstellung „Der Schatz von Freckenhorst“. Die Kunstschätze in der Stiftskammer besitzen nicht nur einen materiellen Wert. Sie sind vor allem ein Schatz kultureller Überlieferung. Jedes Exponat gewährt Einblicke in die Religiosität der Stiftsdamen, die seit dem frühen Mittelalter hier lebten. Der Schrein der Heiligen Thiatildis, der ersten Äbtissin des Stifts, ist ein wertvoller Behälter für die verehrten Reliquien. Begleitende Informationen bietet ein Film, der in der Stiftskammer zu sehen ist. Zusätzlich gibt es wie üblich ein ausführliches Begleitblatt (Leporello).

