Schlösser & Burgen
Denkmalkategorie

Burgruine Neu-Bolanden

Über dieses Denkmal

Die Burg wurde im 12. Jahrhundert als neuer Stammsitz erbaut und ersetzte die Niederungsburg Alt-Bolanden (eine Motte mit Wassergraben am heutigen Bolanderhof). Im 13. Jahrhundert kam es zu einem Umbau, der anhand eines Rechnungsfragments nachvollziehbar ist. 1288 kamen Teile der Burg durch Heirat in den Besitz des Grafen Heinrich I. von Sponheim-Dannenfels. 1410 wurde die Anlage Witwensitz der Pfalzgrafen von Simmern. Zur Zeit Ludwigs XIV. wurde die Burg vollkommen zerstört (Liselotte von der Pfalz trauerte sehr). Ab 2012 wurde die Ruine in zwölf Bauabschnitten für nachfolgende Generationen gesichert.

Programm

Führung

Rundgang durch die Burganlage

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 15:00 Uhr | Dauer: 60 Minuten

Beim Rundgang werden neueste Erkenntnisse zur Baugeschichte vermittelt. Daneben erfahren die Gäste viel über die Geschichte der Herren von Bolanden, des Donnersbergs, die Regionalgeschichte und das enorme Beziehungsnetzwerk der Familie (es reicht von Hildegard von Bingen über den Minnesänger Friedrich von Hausen bis zu den Königshäusern der Staufer und Habsburger). Auch die Symbolik des Radwappens spielt eine Rolle, durch das die Bolander u. a. mit dem Berg des Donnergottes vernetzt sind.

Hinweise


Treffpunkt an der Burg über dem Ort. Teilnehmer an der Klosterführung Hane (14:00 Uhr) können danach gemeinsam zur Burg gehen.

Kontakt

Thomas Henrich
Heimatverein Bolanden
06362 8327