Jagdschloss Schorfheide
Über dieses Denkmal
Der Renaissancebau des Schlosses wurde um 1550 von Kurfürst Joachim II. von Brandenburg als Festes Haus und Jagddomizil erbaut. Davon zeugt noch heute eine freigelegte Renaissance-Säule im Erdgeschoss. Zuvor befand sich an dieser Stelle eine burgähnliche Anlage der Askanier. Der Dachstuhl wurde 1662, nach der Zerstörung des Hauses im Dreißigjährigen Krieg, wieder aufgebaut und ist heute noch im Originalzustand erhalten. Ab 1834 erhielt das Schloss unter König Friedrich Wilhelm III. sein heutiges Aussehen mit dem fast quadratischen Grundriss, den Türmchen und der Anordnung der Türen und Fenster. Das Schloss diente als Aufenthaltsort der königlichen Herrschaften und deren Jagdgästen. Später wurde es als Wohn- und Verwaltungsgebäude für die Oberförsterei und im Zeitraum 1973 bis 1989 als Kulturhaus der Forstarbeiter des Staatlichen Forstwirtschaftsbetriebes Bernau genutzt. Heute befindet sich im Jagdschloss ein Teil der Ausstellung „Jagd und Macht“.
Programm
Während der Öffnungszeiten kann das Denkmal besichtigt werden. Um 11:00 Uhr wird im Rahmen eines offiziellen Aktes ein neuer Ausstellungsteil im Renaissance-Raum des Schlosses eröffnet. Die Kuratorin ist vor Ort und beantwortet Fragen der Besucher.
Ausstellungseröffnung im Renaissancen-Raum
Beginn
Um 11:00 Uhr wird im Rahmen eines offiziellen, öffentlichen Aktes ein neuer Ausstellungsteil im Renaissance-Raum des Jagdschlosses Schorfheide eröffnet.