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Industrie
Denkmalkategorie

Ehem. Krümmeler Dynamitfabrik

Über dieses Denkmal

Die Krümmeler Dynamitfabrik geht auf Alfred Nobel zurück. Er gründete 1865 in den einsam gelegenen Schluchten und Sandhügeln des Geesthangs, der Krümmel genannt, zunächst eine Nitroglycerinfabrik und entwickelte darin kurz darauf das Dynamit. Das Gebiet war 42 Hektar groß, lag nahe der Elbe und schien weit genug von der Ortschaft Geesthacht entfernt, um Sicherheitsbedenken auszuschließen. Architekt war Hermann Distel. Mit der enormen Nachfrage nach Sprengmitteln für Berg- und Tunnelbau, Eisenbahnbau und militärische Zwecke bis hin zu den Produktionen für die beiden Weltkriege wuchs die Fabrikanlagen zu Geländen von mehreren Quadratkilometern. Sie schufen eine eigene Infrastruktur zur Energieversorgung, Import und Export, eine Wohn- und Versorgungswelt ihrer Arbeiter und Angestellten und zogen neue Ansiedlungen von Zulieferbetrieben und von Menschen nach sich. Ihre wirtschaftliche Bedeutung reichte weit über Geesthacht hinaus in die Region. Die Sprengstofffabrik produzierte bis 1945.

Programm

Führung

Auf den Spuren Alfred Nobels ...

Beginn

Sonntag, 13.09.2026 13:00 Uhr | Dauer: 180 Minuten

1865 gründete Alfred Nobel „auf dem Krümmel“ bei dem Dorf Geesthacht eine Nitroglycerinfabrik, die kurz darauf explodierte. Er entwickelte daraufhin hier das Dynamit und beherrschte für 10 Jahre den Sprengmittelmarkt weltweit. Der Rundgang führt zurück zur Krümmeler Dynamitfabrik anhand von alten Plänen und Fotos rund um das Kernkraftwerk Krümmel. Es befindet auf dem Originalstandort der früheren Nitroglycerinproduktion und wird zur Zeit rückgebaut.

Hinweise


Treffpunkt: Parkplatz am Nobelplatz, Geesthacht-Krümmel. Dauer: etwa 3 Stunden. Festes Schuhwerk erforderlich. In Zusammenarbeit mit dem Kernkraftwerk Krümmel.

Kontakt

Ulrike Neidhöfer
Förderkreis Industriemuseum Geesthacht e.V.