Zollkreuzer Rigmor
Über dieses Denkmal
Das älteste fahrtüchtige hölzerne Segelschiff Deutschlands wurde 1853 als „Segel-Zollkreuzer No. 5“ auf der Schröderwerft Glückstadt gebaut. Es war als Kutter mit geringem Tiefgang konstruiert, um in flachen Gewässern manövrierfähig zu sein, was für seinen Einsatz als Zollkreuzer wichtig war. Aufgaben des Zollkreuzers waren die Überprüfung und Durchsuchung ankommender Schiffe auf zollpflichtige Waren und Bekämpfung des Schmuggels. Dazu war das Schiff mit einer Falconette (leichte Bordkanone) und Gewehren ausgerüstet. 1917 wurde das Schiff in Dänemark unter dem Namen RIGMOR zum sog. Steinfischer umgerüstet. Steinfischer sind kleine Schiffe mit wenig Tiefgang und guter Seetüchtigkeit. Sie werden für Baggerarbeiten, Taucherei, Wrackfischerei, Saug- und Spülarbeiten in flachen Gewässern oder in kleinen Häfen eingesetzt. 1992 kehrte die Rigmor an ihren Entstehungsort zurück. Bis 2002 wurde sie durch den Förderverein Rigmor von Glückstadt e.V. restauriert.
Programm
Besichtigung des Zollkreuzers
