Ev. Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Über dieses Denkmal
1891-95 wurde die ursprüngliche Kirche von Franz Schwechten zu Ehren Kaiser Wilhelms I. erbaut. Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg entstand hier die neue Kirche mit ihren blauen Glaswänden als Zeichen für Wandel und Frieden, 1959-63 errichtet von Egon Eiermann. Die Turmruine der Kirche aus dem Jahr 1895 als Zeugnis für handwerkliches Können und revolutionäre Bautechnik des 19. Jhs. verweist heute noch auf die Zeit des Kaiserreichs. Neben dem kirchlichen Gemeindeleben steht die Erhaltung dieser alten Kirchturmruine als Mahnmal gegen den Krieg im Vordergrund.
Programm
Führungen im Ensemble: Verborgene Verbindungen
Zeiten
Netzwerke zwischen Technik, Glaube und Geschichte: Die Führungen eröffnen neue Perspektiven auf sichtbare und unsichtbare Verbindungen rund um das Denkmal – von technischer Infrastruktur und Zukunftsplänen bis zu historischen Netzwerken wie der Bekennenden Kirche. Gemeinsam erkunden wir den Geheimgang zwischen den blauen Fenstern, die Turmruine sowie die Kapelle und den Glockenturm als Knotenpunkte künftiger Entwicklungen und erleben, wie Ideen, Menschen und Signale miteinander vernetzt sind.
Hinweise
Treffpunkt: An den Stufen der Gedenkhalle.
Führungen auf den Turm und in den Geheimgang sind nur über Treppenstufen möglich. Führung auf die Turmruine für Kinder unter 8 Jahren nicht empfohlen. Die Führungen sind auf Spendenbasis.
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