Eckhaus der Versuchssiedlung Schorlemerallee
Über dieses Denkmal
Das Eckhaus in der ehemaligen Schorlemerallee ist Teil eines Doppelwohnhauses im Bauabschnitt 2 der sogenannten Versuchssiedlung Schorlemerallee von 1929. Er war somit Modellbau für die Konzeption neuer Wohnformen. Die Versuchssiedlung Schorlemerallee wurde von den Architekten-Brüdern Luckhardt und Alfons Anker konzipiert: Es entstanden 20 Einfamilienhäuser und ein Ateliergebäude im Stil der Neuen Sachlichkeit (umgangssprachlich Bauhausstil). Bauabschnitt 1 entstand in traditionellem Mauerwerk, Bauabschnitt 2 in patentiertem Stahlskelett und Bauabschnitt 3 in modernem Stahlbeton.
Programm
Wohnungsbau der Moderne: Schorlemerallee 7
Zeiten
Das Wohnhaus der Versuchssiedlung Schorlemerallee als Beispiel des Neuen Bauens, dem Wohnkonzept der Offenheit: Licht, Luft, Platz – im Innenraum, zum Außenraum, in Räumen für die ganze Familie. Zugleich war es das Baukonzept der Sparsamkeit: schnell in geschraubtem Stahlskelett, preisgünstig mit marktüblichen Materialien, wartungsarm in der Ausstattung, effizient in der Wärmedämmung. Das Ästhetikkonzept lautet hier „form follows function“: Die Ästhetik folgt der Stahlskelettkonstruktion.
Hinweise
Kein Fotografieren im Haus, keine Tonaufnahmen. Gespräch oder Ergänzungen erwünscht.


