Industrie
Denkmalkategorie

Alte Schmiede in Herhahn

Über dieses Denkmal

Die Schmiede wurde Ende 1600, Anfang 1700 gebaut. Leider gibt es keinerlei bis heute erhaltene Unterlagen mehr über das Schmiedegebäude. Für damalige Verhältnisse ein solider Bau aus Ziegel und Schwemmsteinmauerwerk. Die Fenster – typisch für die Schmiede – sind aus T-Stahl gearbeitet. Es gab zwei Feuer (Esse)-Stellen. Diese wurden benötigt, wenn Wagenräder aufgezogen (opjetrokke) wurden. Die Bohrmaschschine wurde über Treibriemen angetrieben. In der Schmiede wurden Ochsen und Kühe und Pferde beschlagen und landwirtschaftliche Geräte gefertigt, z. B. Mist-Heugabeln, Spitzhacken und Eisenteile für Wagenräder. Die Schmiede war Einzugsbereich der umliegenden Orte. Im I. Weltkrieg wurden vorwiegend Ochsen und Kühe beschlagen. Das Letzte Pferd wurde 1978 beschlagen.

Denkmal, dem die DSD helfen konnte

Programm

Schmiedehandwerk hautnah erleben: Ein Schmied zeigt die Kunst des Schmiedens und gibt Einblicke in ein Handwerk mit langer Tradition. Die Schmiede besteht seit dem 17. Jh., das letzte Pferd wurde hier 1978 beschlagen. Ergänzt wird das Angebot durch einen kurzen Film über das klassische Beschlagen eines Pferdes.