Historischer Bahnhof Friedrichsruh
Über dieses Denkmal
Der Bahnhof wurde im Stil des Spätklassizismus errichtet und pünktlich zur Betriebsaufnahme der Berlin-Hamburger Eisenbahn-Gesellschaft 1847 eröffnet; er zählt zu den ältesten noch erhaltenen Empfangsgebäuden Deutschlands. Die Haltestelle war ein wichtiger Grund dafür, dass sich Bismarck seit 1878 überwiegend in Friedrichsruh aufhielt. Seit 2000 ist der Historische Bahnhof Sitz der bundesunmittelbaren Otto-von-Bismarck-Stiftung. Sie zeigt dort die Ausstellung "Otto von Bismarck und seine Zeit".
Programm
Das Bahnhofsgebäude wurde 1846 im Stil des Spätklassizismus errichtet und pünktlich zur Inbetriebnahme der Eisenbahnverbindung Hamburg – Berlin eröffnet. Diese gute Verkehrsverbindung war für Reichskanzler Otto von Bismarck 1878 ein wichtiger Grund, Friedrichsruh als Wohnort zu wählen. Das Gebäude war Wohn- und Arbeitsort, Zollstation, Warteraum und Gaststätte. Heute ist es Sitz der Otto-von-Bismarck-Stiftung. Im Erdgeschoss ist die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ zu sehen. Im Park des Historischen Bahnhofs werden von 14:00 bis 17:30 Uhr Kaffee und Kuchen (gegen Spende) angeboten.
Menzel, Bismarck und der Berliner Ehrenbürgerbrief
Beginn
Eine geflügelte Putte mit Pickelhaube, eine andere mit leerem Sektglas und ein finster blickender Kaiser Barbarossa gehören zu den vielen Details, die sich auf dem Ehrenbürgerbrief Berlins für Otto von Bismarck entdecken lassen. Diese Urkunde war 1871 als Auftragsarbeit an Adolph Menzel vergeben worden. Dr. Claudia Czok (Geheimes Staatsarchiv Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin) wird ihren Vortrag den keineswegs zufälligen Details des Ehrenbürgerbriefs widmen.


