Wohnbau & Siedlungen
Denkmalkategorie

Das Kaisenhausmuseum

Über dieses Denkmal

Um die Wohnungsnot nach dem 2. Weltkrieg zu lindern, legalisierte Bürgermeister Wilhelm Kaisen August 1945 das Wohnen im Kleingarten. Als bundesweit einziges Behelfsheim, das durch den ‚Kaisenerlass‘ politisch abgesegnet wurde, ist das KAISENHAUSMUSEUM unersetzlich und die Erinnerungen, die es birgt, sind unbezahlbar. Seit 2024 steht es deshalb unter Denkmalschutz und bewahrt die Nachkriegsgeschichte und das Leben ‚auf Parzelle‘ in authentischer und lebendiger Form.

Programm

In der Wohnungsnot nach dem II. Weltkrieg rief Bürgermeister Wilhelm Kaisen die Bremer dazu auf, selbst für ein Dach über dem Kopf zu sorgen. So entstanden in den Parzellengebieten die bundesweit einzigartigen ‚Kaisenhäuser‘. In einem denkmalgeschützten Haus von 1957 zeigt das Kaisenhausmuseum in vier Ausstellungsräumen anhand von Originalexponaten die Zeit des Überlebenskampfes, des Wiederaufbaus und des Zusammenhalts unter den Kaisenhaus-Bewohnern. Zeitzeugen sind zum Gespräch vor Ort, ein Film und Gruppenführungen liefern zusätzlich spannende Einblicke. Eine Sonderaktion lädt zur gelebten Solidarität ein: Vernetzt – Verstrickt! Aus Wollspenden werden vor Ort, und ganz wie früher, Wollsocken gestrickt. Der Erlös verkaufter Socken wird dem Verein gespendet. Liebevoll gedeckte Tische und selbst gemachter Kuchen laden zu einer Kaffeepause im Garten ein.

Hinweise


Anfahrt siehe https://www.kaisenhaus.de/Anfahrt

Direkt am Behrensweg gibt es keine Parkplätze.

Café und Hauptausstellungsraum sind barrierefrei zugänglich.