Historische Kupferschmiede und Apparatebauanstalt
Über dieses Denkmal
Die Kupferschmiede Heinkel besteht seit 1837, seit 1840 in der Dettinger Straße 15/1. Dort wurden bis 1951 vor allem Kupferwaren wie Töpfe, Kannen, Backformen oder Waschkessel gefertigt, ebenso Apparate wie Schnapsbrennereien und sogar Kupferrohre für Daimler-Flugmotoren von 1917. 1873 gründete Adolf Christian Heinkel die Firma, die bis heute seinen Namen trägt und inzwischen in fünfter Generation von Fritz Rainer Götz geführt wird. Die Werkstatt ist original erhalten.
Programm
In der Kupferschmiede der Familie Götz wird traditionelles Handwerk seit vier Generationen gepflegt und bewahrt. Besucher/-innen erhalten einen authentischen Einblick in die historischen Arbeitsweisen der Kupferverarbeitung. Zu sehen sind alte Werkstätten mit original erhaltenen Maschinen und Werkzeugen zum Schneiden, Formen, Bohren, Drücken, Hämmern, Löten und Polieren von Kupfer. Die gesamte Anlage vermittelt eindrucksvoll die Arbeitswelt eines beinahe vergessenen Handwerks. Ein besonderes Highlight sind die originalen technischen Bauteile, darunter auch Kupferrohre aus der frühen Flugmotorenfertigung. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein kleines historisches Museum zur Entwicklung des Kupferschmiedehandwerks.
