Museum Fliegerhorst Ahlhorn
Über dieses Denkmal
In dem unter Denkmalschutz stehenden Museumsgebäude aus dem Jahr 1915 wird auf fast 400 m² die 111-jährige Geschichte des ehemaligen Flugplatzes dargestellt, von den Anfängen des Luftschiffhafens der Kaiserlichen Marine über die Wiege der deutschen Rettungsfliegerei bis hin zum heutigen Gewerbepark.
Programm
Während der gesamten Ausstellungszeit haben die Besucher die Möglichkeit, sämtliche Bereiche des Museums eigenständig zu erkunden und sich anhand der zahlreichen Ausstellungsstücke mit der Entwicklungsgeschichte dieses historischen Areals vertraut zu machen. Dazu gibt es die Möglichkeit, Einblicke in die Entwicklung der deutschen Rettungsfliegerei zu nehmen und die im Außenbereich befindlichen SAR-Hubschrauber zu besichtigen. Ergänzend dazu können Vorträge zur geschichtlichen Entwicklung des Luftschiffhafens und des Museums besucht werden. Erstmalig werden auch Ausstellungen über Fliegeruhren aus diversen Epochen, originale Feldpostdokumente aus der Luftschiffzeit und die Besichtigung einer bislang gesperrten Bunkeranlage angeboten. Eine Bücherbörse mit Effektenflohmarkt und ein Gesprächsforum mit ehemaligen Piloten und Bordmechanikern runden die Veranstaltung ab. Verkauft werden Kaffee und Kuchen sowie Bratwurst und diverse Kaltgetränke.
Hinweise
Am Veranstaltungsort stehen ausreichende Parkflächen für Pkw und Fahrräder zur Verfügung. Das Museum ist barrierefrei und verfügt über entsprechend ausgestattete WC-Anlagen.
Für die angebotene Bunkerbesichtigung ist festes Schuhwerk erforderlich. Der betreffende Bereich ist nicht (!) barrierefrei und daher leider nicht für Rollstuhl und Rollatoren geeignet.
Einblicke in die Unterwelt – Bunkerführung
Zeiten
Lange Zeit war es in Vergessenheit geraten, nun aber (nach fast zwei Jahrzehnten) ist es wieder zugänglich: das ehemalige unterirdische und aus massivem Stahlbeton gefertigte Fernmeldezentrum auf dem Fliegerhorst.
Fliegeruhren im Zeichen der Zeit
Beginn
Fliegeruhren sind geprägt durch tadellose Zuverlässigkeit, Präzision und optimale Bedien- und Ablesbarkeit. Sie sind darauf ausgerichtet, die vorgeschriebenen Zeitmessinstrumente im Cockpit bei Ausfall und dem Verdacht der Störung im vollen Umfang zu ersetzen. Sie haben die Möglichkeit, sich ganztägig mit diesen Wunderwerken der Technik auseinanderzusetzen und eine kleine Auswahl von historischen Fliegeruhren zu besichtigen.
Der kaiserliche Marineluftschiffhafen Ahlhorn
Beginn
Der kaiserliche Marineluftschiffhafen Ahlhorn - eine geschichtliche Zusammenfassung der Ereignisse von 1915 bis 1918. Von der Entstehung bis zu seinem unrühmlichen Ende durch eine gewaltige Explosion am 05.01.1918 werden dabei die geschichtsträchtigen Daten und historischen Abläufe in chronologischer Reihenfolge in einem PP-Vortrag dargestellt und durch zahlreiche Bilddokumente ergänzt.
Startversuch der beiden Hubschraubertriebwerke
Zeiten
Jeweils um 11:00 und 15:00 Uhr werden die Techniker der TGFA versuchen, den 9-Zylinder-Sternmotor der Bristol 171 Sycamore aus dem Jahr 1958 mit einer Gesamtleistung von 550 PS zum Leben zu erwecken. Parallel dazu wird bei dem im Originalzustand befindlichen Triebwerk der Bell UH-1D mit 1400 PS ein simulierter Anlassvorgang der Turbine vorgenommen.
Traditionsgemeinschaft Fliegerhorst Ahlhorn e.V.
Beginn
Die Traditionsgemeinschaft Fliegerhorst Ahlhorn e.V. stellt sich vor. Daten, Fakten und Hintergründe, verbunden mit der Bürokratie im Vereinswesen und den Ergebnissen jahrelanger Arbeit. Ein Vortrag über eine Interessengemeinschaft und ihre sehenswerten Ergebnisse.
Gesprächsforum mit den Profis
Beginn
Im Zeitraum von 12:00 bis 13:45 Uhr haben Sie die Möglichkeit, mit ehemaligen Piloten, Bordmechanikern und Rettungssanitätern zu kommunizieren. Unter Anleitung eines Piloten dürfen Sie im Cockpit einen simulierten Anlassvorgang einleiten und die erforderlichen Maßnahmen umsetzen. Weiterhin werden Ihnen die ausgestellten Rettungsmittel einschließlich der funktionsfähigen Rettungswinde an der Bell UH-1D fachgerecht demonstriert.
Zwischen Himmel und Heimat – Feldpostdokumente
Beginn
Ganztägig werden Feldpostbelege mit Bezug zum Luftschiffhafen Ahlhorn aus der Zeit von 1915 bis 1922 ausgestellt, welche einen eindrucksvollen Einblick in den Alltag der Soldaten geben und ihre individuellen Schicksale veranschaulichen. Besonderer Wert wurde darauf gelegt, dass von jedem in Ahlhorn stationierten Luftschiff mindestens ein Beleg aus dem Kreis der Kommandomitglieder präsentiert werden kann.


