Befestigungsanlage „Birk“
Über dieses Denkmal
Bei der „Birk“ handelt es sich um eine Befestigungsanlage auf einem flachen Geländesporn in Gestalt eines Unregelmäßiges Ovals von rund 120 m x 80 m. Bei archäologischen Untersuchungen in den Jahren 1897/98 wurde u. a. die zwei Meter mächtige Umfassungsmauer dokumentiert und Fundmaterial aus spätkarolingisch/ottonischer Zeit (9./10. Jh.) geborgen, darunter Indikatoren für die Anwesenheit lokaler Eliten (Reiterausrüstung, Importkeramik). Bei Grabungen im Jahr 2025 konnte nachgewiesen werden, dass der Befestigung eine offene, offensichtlich in einem Brandereignis zerstörte Hofsiedlung vorausging. Zudem konnte der Grundriss eines Steingebäudes, möglicherweise eines Webhauses, freigelegt werden.
Programm
Aktuelle Ausgrabungen in der „Birk“
Zeiten
Bei der „Birk“ handelt es sich um eine nur noch unterirdisch erhaltene Befestigungsanlage des 9./10. Jh. Untersuchungen im letzte Jahr haben gezeigt, dass der Befestigung ein offener Herrenhof voranging, der offenbar durch einen Brand zerstört wurde. Bei den aktuellen Grabungen sollen weiter Erkenntnisse zur Gestalt und Entwicklung der Anlage gewonnen werden.
Hinweise
Keine Parkmöglichkeit in unmittelbarer Nähe. Ca. 200 m Fußweg von der L 583. Festes Schuhwerk wird empfohlen.
Bei extremer Witterung findet die Führung nicht statt.

