Sakralbauten
Denkmalkategorie

Mausoleum von Hermann Weil

Über dieses Denkmal

Der aus Steinsfurt stammende jüdische Kaufmann Hermann Weil ließ das kostspielige Bauwerk 1925-27 als letzte Ruhestätte für seine Urne und die seiner Frau erbauen. Im 8-eckigen von einem Davidsstern bekrönten Kuppelbau ist noch der Sternenhimmel aus Keramikmosaik erhalten. Der Jüdische Verbandsfriedhof wurde im 17. Jahrhundert angelegt. Mit über 2550 Gräbern handelt es sich um einen der größten jüdischen Friedhöfe in Baden-Württemberg.

Programm

Kombinierte Führungen um 14:00 Uhr und um 15:30 Uhr durch das Mausoleum und den angrenzenden, ca. 350 Jahre alten, jüdischen Friedhof.

Hinweise


Es gibt vor Ort keine Toiletten. Das Denkmal liegt am Ende eines befestigten Weges im Wald. Auf halber Höhe liegt links am Waldrand ein kleiner Parkplatz. Ein Parken am Wegrand direkt am Mausoleum ist für in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen möglich.

Die Führungen werden durchgeführt von „Jüdisches Kulturerbe im Kraichgau, e.V.“.