Städtisches Museum Göttingen
Über dieses Denkmal
Das Städtische Museum Göttingen ist eines der ältesten und bedeutendsten stadtgeschichtlichen Museen Niedersachsens. Kern der Gesamtanlage aus Alter Posthalterei, Remise und Kapellenanbau bildet der Hardenberger Hof, das letzte erhaltene Adelspalais Göttingens aus der Zeit der Renaissance.
Programm
• stadtgeschichtliche Objekte im Vorgarten • Sonderausstellung EG: „Alle lieben Liesel?!“ 125 Jahre Göttinger Gänseliesel • Sonderausstellung 2.OG: „Ab aufs Rad. Auf zwei Rädern durch drei Jahrhunderte“ • Studioausstellung im historischen Tapetensaal EG: Tapetenwechsel, neue Fotoausstellung • LABOR-Raum 1. OG: „Adam von Trott in Göttingen“ • 1. OG: Objekt des Monats
Ab auf’s Rad! – Mobilität im Netzwerk der Stadt
Beginn
Die Historikerin und Ausstellungskuratorin Charlotte Prauß führt durch die Sonderausstellung zur Göttinger Fahrradgeschichte. Anhand von Designklassikern, Kultobjekten, Kuriositäten und historischem Zubehör zeigt sie, wie das Fahrrad seit über 150 Jahren Mobilität, Gesellschaft und Stadtraum miteinander vernetzt.
Glaube und Gewalt – Göttingen im 30-jährigen Krieg
Beginn
Die Führung beleuchtet anhand zweier großformatiger historischer Stadtansichten die Auswirkungen von Reformation und Konfessionskonflikten auf Göttingen und und zeigt die topografischen Bezugspunkte, Kontinuitäten und gewaltsamen Veränderungen im Göttinger Stadtbild auf.
Ausstellungseröffnung: Postkarten aus Göttingen
Beginn
Postkarten sind Zeugnisse eines frühen Kommunikationsnetzwerks, das Menschen über Städte, Regionen und Länder hinweg miteinander verband. Die neue Sonderausstellung präsentiert ausgewählte Bestände der Göttinger Postkartensammlung und zeigt, wie Motive, Nachrichten und Postwege das Bild der Stadt prägten. Im historischen Tapetensaal wird deutlich, wie eng kulturelles Erbe und die Infrastruktur von Post, Verkehr und Kommunikation miteinander verflochten sind.
Alle lieben Liesel?! Das Gänseliesel als Denkmal
Beginn
Die Führung widmet sich dem berühmtesten Wahrzeichen Göttingens und beleuchtet seine Entstehung, den Bronzeguss sowie die Geschichte des Marktplatzes. Ein Fokus liegt auf der spektakulären Wiederauffindung des originalen Zweitgusses und seinem bewegten Weg zwischen Bombenschutt, Nachkriegszeit und Kirchenasyl in einem Leipziger Pfarrgarten. Die Geschichte des Denkmals verdeutlicht, wie kulturelles Erbe durch vielfältige Netzwerke von Engagement, Erinnerung und Bewahrung weitergetragen wird.


