Wohnbau & Siedlungen
Denkmalkategorie

Ehemaliger Duras’scher Hof in Weyher

Über dieses Denkmal

Der Duras’sche Hof, bestehend aus Wohnhaus mit Weinkeller, Nebengebäude und Garten, erhielt seinen Namen durch den aus Brüssel stammenden Johann Wolfgang Duras, der sich mit seiner Familie um 1700 in Weyher niederließ. Er erfuhr 1756 durch seinen Sohn Johann Jakob Duras (1695-1772) eine prägende Erweiterung: Über der Toreinfahrt entstand ein Saalbau mit einer luxuriösen barocken Ausstattung, die vom Netzwerk des Bauherrn zeugt. Die restauratorische Untersuchung ergab, dass alle Wandflächen und der Deckenspiegel mit großformatigen figürlichen Malereien gestaltet sind. Sie sind in einem außergewöhnlich guten Zustand unter jüngeren Überfassungen erhalten. Duras stand als Zahlmeister und Kammerdirektor im Dienst des Speyerer Fürstbischofs Kardinal Damian Hugo von Schönborn (1676-1743). Dieser ließ nach der Zerstörung der Residenz und des Doms in Speyer ab 1719 in Bruchsal eine Schlossanlage errichten, die als Meisterleistung der barocken Kunst und des Rokoko gilt.

Denkmal, dem die DSD helfen konnte

Programm

Neben der Besichtigung des Barocksaals besteht im Rahmen des gleichzeitig stattfindenden Weinfestes die Möglichkeit zum Verweilen im Hof, den Kellern und dem Garten des Duras‘schen Hofes. Es werden dazu Weine und Traubensaft aus dem Weingut der Familie sowie regionaltypische Gerichte angeboten. Führungen und Erläuterungen zum Denkmal sind auf Nachfrage möglich.

Hinweise


Anlässlich des zeitgleich mit dem Tag des offenen Denkmals stattfindenden Weyherer Weinfestes öffnet der Duras‘sche Hof seine Pforten, sodass neben der Besichtigung bereits ab Freitag, 11. September die Möglichkeit zum Verweilen bei einem guten Glas Wein und ausgewählten Speisen besteht.