Palais für aktuelle Kunst
Über dieses Denkmal
Das Palais im Stil der holländischen Spätrenaissance wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut, worauf die erhaltenen, wenn auch nicht sichtbaren sogenannten Entlastungsbögen im Mauerwerk schließen lassen; das genaue Baujahr ist jedoch nicht bekannt. Vor diesem Mauerwerk gliedern geputzte Kolossalpilaster das Gebäude in acht Fensterachsen. Ein mächtiges, regelmäßiges Walmdach mit roten Tonpfannen unterstützt den repräsentativen Charakter des Palais.
Programm
Das Haus ist zur Besichtigung geöffnet. Es werden Informationen zur Hausgeschichte parat gehalten und es wird die „jib door“ – die Tapetentür im Erdgeschoss, Großer Hafensaal – geöffnet. Dahinter verbirgt sich eine restaurierte Originalwandmalerei. Der Garten im Renaissance-Stil ist jederzeit begehbar. Zusätzlich findet die Ausstellung der „Kleinen Gesellschaft für Raum“ und Zeit aus Hamburg mit neun Künstlern statt.

