Sollinghaus Hellental
Über dieses Denkmal
Das landwirtschaftlich basierte Gebäudeensemble besteht aus einem Haupthaus, einem Wirtschaftsgebäude, einem Stallgebäude und einem Innenhof. In typischer Bauweise der Holzarchitektur im Jahr 1884 errichtet, ist das Wohn-Stall-Haus ein zeittypisches Zeugnis dorfgeschichtlicher Sachkultur der Hellentaler Region im Solling. Besucher*innen begegnen an authentischer Stätte der Alltagskultur von Hellental, wie auch den Lebens- und Wohnumständen und der Alltagsarbeit seiner Bewohner*innen.
Programm
Führungen durch die Dauerausstellung „Vom Wald zum Glas zum Dorf“; Sonderausstellung „Historisches Handwerk: Von der Milch zur Butter – Damals von Hand gebuttert, aber wie und womit?“
Damals von Hand gebuttert, aber wie und womit?
Beginn
Mit historischen Haushaltsgeräten werden die mechanischen Arbeitsschritte der regionalen Milchverarbeitung vorgestellt und deren lange landwirtschaftliche Tradition vermittelt. Butter aus der beim Melken gewonnenen Rohmilch herzustellen wurde früher ausschließlich in harter Handarbeit verrichtet. Ziel war es, den Rahm, das nahrhafte Milchfett, über eine längere Zeit haltbar zu machen und zugleich eine streichfähige Form des Milchfettes, die Butter, zu erhalten.
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