Geschichtsort Stadthaus
Über dieses Denkmal
Im Stadthaus befanden sich von 1814 bis Juli 1943 die zentralen Dienststellen der Hamburger Polizei. Im Nationalsozialismus organisierte die Polizei von hier die systematische Verfolgung des Hamburger Widerstands gegen den Nationalsozialismus, die Verfolgung von Juden, Sinti, Roma und weiteren Menschen. In den Verhörräumen und Arrestzellen wurden die Verhafteten misshandelt, erniedrigt, gefoltert, ermordet oder in den Tod getrieben. Im Juli 1943 wurde das Stadthaus stark beschädigt.
Programm
Dauerausstellung, Rundgänge, Gespräche
Rundgang durch das ehemalige Stadthaus
Zeiten
Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ thematisiert Maren Degener die Bau- und Nutzungsgeschichte des Gebäudekomplexes, die Verbrechen der dort ansässigen Polizeidienststellen und die Folgen, die sie für Tausende verfolgte Frauen und Männer hatten.
Rundgang „Vom Stadthaus zum Hüttengefängnis
Zeiten
Seit 1814 befand sich im Stadthaus am Neuen Wall das Polizeipräsidium. Bis 1943 war es zudem Sitz der Kripo und Gestapo. Nicht weit entfernt errichtete der Senat in der Straße Hütten ein Polizeigefängnis. Beide Einrichtungen waren Hauptorte nationalsozialistischer Verfolgung. Die Führung beginnt im ehemaligen Stadthaus und endet im ehemaligen Hüttengefängnis. Dort werden erhalten gebliebene Gefängniszellen im Keller besichtigt.
Hinweise
Eine Anmeldung ist notwendig.

