Pfarrkirche St. Otto
Über dieses Denkmal
Die katholische Kirche St. Otto in Lauf an der Pegnitz wurde zu Beginn des 20. Jhs. in neuromanischem Stil nach den Plänen des Bezirksbaumeisters Johann Baptist Füssl errichtet und dem hl. Bischof Otto von Bamberg (1102-39) geweiht. Die Grundsteinlegung war 1902, die Einweihung am 4.10.1903. In den Jahren 1970/71 erhielt die Pfarrkirche durch einen Erweiterungsbau ein ganz neues Gesicht. Im Westen wurde der Kirche ein Querschiff angefügt. Im Inneren wurde die Ausrichtung der Kirche umgekehrt und der Altar an die zentrale Stelle im Schnittpunkt von Längsschiff und Querschiff gestellt. Es entstand ein harmonischer, lichtdurchfluteter Gottesdienstraum. Stilelemente wie der horizontale Rundbogen, der ins Querschiff eingreift, ein Sandsteinfries im Neubau und die sandsteingerahmte Apsis mit der Darstellung des Auferstandenen schaffen eine architektonische Verbindung zum neuromanischen Altbau. Die Pläne dazu fertigte Architekt Hans Frieser aus Nürnberg.
Programm
Führungen zum Gestern und Heute der Kirche und Pfarrei.
Hinweise
Treffpunkt ist der Eingang der Kirche
St. Otto – gestern und heute
Zeiten
Die Führung durch die katholische Kirche St. Otto in Lauf an der Pegnitz bietet einen kompakten Überblick über die Stadtgeschichte, die Entwicklung der katholischen Gemeinde und die bauliche Entstehung der Kirche von 1903 bis zur Erweiterung 1971. Es werden die architektonischen Veränderungen und liturgischen Hintergründe erläutert. Ein kurzes Bilderpuzzle führt zu ausgewählten Kunstwerken von Egino Weinert und Peter Kuschel. Der Rundgang endet in der Taufkapelle mit einem geistlichen Impuls.
Hinweise
Treffpunkt ist am Eingang der Kirche.
