Bischof-Sproll-Haus
Über dieses Denkmal
Das Gebäude in der Ulmer Olgastraße 137, ursprünglich Nr. 79, wurde 1903 für das königlich-württembergische Oberamt Ulm errichtet, das zuvor im Kaiseheimer Pfleghof untergebracht war. Das denkmalgeschützte Portal mit dem württembergischen Wappen verweist auf die ursprüngliche Nutzung, das Oberamt wurde 1934 in Landratsamt umbenannt. Trotz späterer Umbauten ist die Grundstruktur von 1903 erhalten. Nach dem Umzug des Landratsamts in den 1980er-Jahren übernahm die kath. Kirche das Gebäude für kirchliche Einrichtungen wie Caritas, Dekanat und Bildungswerk. Zwischen 2017 und 2019 erfolgte eine grundlegende Renovierung mit Erhalt historischer Elemente. Seitdem trägt das Haus den Namen Bischof-Sproll-Haus, benannt nach dem Rottenburger Bischof, der während der Zeit des Nationalsozialismus verbannt wurde.
Programm
Vom Oberamt zum Bischof-Sproll-Haus
Zeiten
Das stattliche Gebäude in der Ulmer Olgastraße 137 wurde 1903 als Oberamt, dem Vorgänger des Landratsamts, erbaut. Vor wenigen Jahren renoviert, ist es heute als Bischof-Sproll-Haus Sitz kirchlicher Dienste wie Caritas und Katholische Erwachsenenbildung. Das in Teilen denkmalgeschützte Ensemble bietet seit seiner Errichtung Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger und ist damit Teil des sozialen Netzwerks. Die Führung stellt die Geschichte des Gebäudes sowie Räume und Bereiche im Inneren vor.

