Villa Hackländer
Über dieses Denkmal
Die Villa Hackländer wurde 1827 als eine der ersten Villen am Starnberger See vom Architekt und königlich-bayerischen Baurat Johann Ulrich Himbsel (1787-1860) als schlichtes Sommerhaus im klassizistischen Stil errichtet. Der große Garten der Villa wurde 1832 vom Reiseschriftsteller von Schaden als „englisches Paradies“ gelobt. Himbsel gilt heute als Visionär, da er sowohl die Eisenbahnlinie von Pasing nach Starnberg baute als auch die Seenschifffahrt gründete. Infolge blühte der Tourismus auf: Bürger-/innen, Künstler-/innen und Industrielle entdeckten den Starnberger See für die Sommerfrische und bauten sich Villen oder Sommerhäuser. Nach Himbsels Tod kaufte der Schriftsteller Wilhelm Ritter von Hackländer (1816-77) das Haus. Von 1880 bis 1933 hatte das Anwesen mit den Familien Weinmann, Weinreben und Wolff wechselnde jüdische Vorbesitzer. Seit 1953 ist hier das Seminarzentrum Haus Buchenried der Münchner Volkshochschule beheimatet.
Programm
Villen in Leoni – Führung in und um Buchenried
Zeiten
Giuseppe Leoni errichtete vor 200 Jahren die erste Villa am Starnberger See – kein privates Sommerhaus, sondern ein Gasthaus. Der pensionierte Hofsänger prägte damit den Ortsteil der heutigen Gemeinde Berg. Haus Buchenried steht in engem Zusammenhang mit der frühen Villenkolonie als Ausgangspunkt des Fremdenverkehrs. Später entstanden dort Sommerhäuser von Johann Ulrich Himbsel und dem Papierfabrikanten Louis Weinmann. Heute ergänzt ein Seminarhaus der Münchner Volkshochschule das Ensemble.
Hinweise
Führung mit Katja Sebald.


